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 1. Abschnitt: Seiten 1 bis 47

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AutorNachricht
ernestine-marie



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt: Seiten 1 bis 47   Mo Jun 24, 2013 6:03 am

So, hier mein Fazit zum ersten Kapitel.

Danke, Katryn, für ein paar ganz wunderbare Formulierungen. Dass Linnea Styrger ein "Jüngelchen" nennt, fand ich ganz großartig, ich mag das Wort. Und die "weibliche Ausgabe eines männlichen Weicheis" werde ich für passende Gelegenheiten in meinen aktiven Wortschatz übernehmen.

Henning dagegen ist ja wohl, um es milde auszudrücken, ein rechter Unsympath. Also, so dermaßen unsympathisch, dass ich mich frage, warum Isy mit ihm überhaupt zusammen war.
Henning schrieb:
Ich frage mich, warum ihr Frauen immer behauptet, sensibel zu sein, wenn ihr nicht mal die kleinsten Andeutungen von uns Männern begreift. Wenn ich nicht zurückrufe, heißt das nein. [...] Nein, da ist nichts mehr in mir, was dich braucht. Wie deutlich wollt ihr Frauen das noch haben? Liebe, verdammt, kann man nicht erzwingen.
Also ehrlich. Von Isy erwartet er Sensibilität, hat aber dann nicht mal selbst das Feingefühl, ihr einfach zu sagen, dass er nichts mehr von ihr will? Es klingt ja geradezu so, als hätte er schon seit Monaten versucht, ihr das durch die Blume mitzuteilen.
Und wieso ist er erst mit ihr zu dieser Hochzeitsfeier gekommen, wenn er sonst schon keine Lust hat, sie mit Ayurveda-Ölen einzuschmieren oder Tango oder Salsa mit ihr zu tanzen? Nur, um ihr dann dort vor versammelter Mannschaft den Laufpass zu geben? Und dann diese Brautstraußaktion. Dass der sich nicht zu blöde dafür ist. Nee, nee, Henning ist mir eindeutig zu schwarz-weiß gezeichnet (also, in diesem Falle zu schwarz).

Mir ist schon klar, dass es ihn braucht, um diese Geschichte mit der nichtvorhandenen großen Liebe in der Familie einzuführen, und dass Isabel nicht einfach zu Beginn der Handlung Single sein kann - trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass es etwas deutlicher wird, was Isabel an ihm gefunden hat. So liest es sich für mich eher wie: "Ups, Freund weg. Na, was soll's, er war eh sch***."

So, nun wartet Teil II auf mich. Dass Simone mit Isabel nach Namibia fahren will, kann ja schon mal kein Zufall sein. Smile
/Edit/ Ach so, falsch erinnert, die Hochzeitsreise sollte nach Namibia gehen, nicht die Ersatzreise... aber trotzdem. Wär schon ein bißchen viel Zufall...
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Katryn



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BeitragThema: Re: 1. Abschnitt: Seiten 1 bis 47   Mo Jun 24, 2013 9:43 pm

Liebe Ernestine-Marie,

Henning ist einer jener Männer, die verfl ... attraktiv aussehen ... dieses gewisse Charisma haben, bei denen Frauen weiche Knie bekommen. Ein Macho vom Feinsten, wenn Du so willst (ich denke, jede von uns kennt solche Exemplare), der sich seines Sex-Appeals bewusst ist. Isabel erklärt ja auch genau, was sie an ihm so liebte und wie es kam, dass sie bei ihm blieb.

Du wirst einige Seiten später genau erfahren, worum es bei dieser Beziehung wirklich ging. Sie ist eine jener typischen, bei denen Du das altbekannte Prinzip des weiblichen "Zuviel-Liebens" und des männlichen "Selbstverliebtseins" erkennst.

Stell Dir vor, Du willst shoppen gehen und kommst auf der Rolltreppe ins Stolpern und ein höchst sympathischer Mann fängt Dich im letzten Moment auf ... Ein Typ, so strahlend, so charmant und echt sympathisch ... Du verliebst Dich auf der Stelle in ihn. Alles stimmt. Du bist wie verzaubert von ihm ... Und wirst erst sehr viel später erkennen, was er wirklich braucht, was ihn antreibt.

Lies nur ruhig weiter. Meine Freundinnen jedenfalls haben sofort genickt undgesagt: Ge-au. So-sind-sie. Geee-naauu.

Dass Dir spezielle Formulierungen gefallen, ist fein. Den etwas altmodischen Begriff "Jüngelchen" hab ich natürlich bewusst gewählt, damit klar wird, wie wenig die ältere Britt vom (für mich unsympathischen Styrger) hält.

Ganz ehrlich: Ich hab lange hin und her überlegt, um einen treffenden Vergleich zu finden, um das schwierige Mutter-Tochter-Verhältnis auf den Punkt zu bringen. Für das, was mir als erstes einfiel - der Verweis auf das Weichei - brauchte es dann wirklich etwas Mut. Ich hatte erst so meine Zweifel, ob meine LeserInnen das nicht als zu heftig empfinden könnten. Doch dann habe ich mir Constanze (die hartherzige Mutter) minutenlang ganz konzentriert vorgestellt. Und beschloss: Ja, so eine Frau ist in der Lage, das zu ihrer Tochter zu sagen. Schließlich geht es ihr ja um die  Demütigung.

Viel Spaß weiterhin!

Katryn
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